Die steigenden Preise durch die Energiekrise und den Krieg in der Ukraine machen auch nicht vor dem liebsten Getränk der Deutschen halt: die Bierpreise steigen! Das hat der Deutsche Brauer-Bund angekündigt. Demnach sollten sich Konsumenten auf saftige Preiserhöhungen einstellen. Wie der Hauptgeschäftsführer Holger Eichele in Berlin betonte, sei der anhaltend hohe Kostendruck für die Brauereien der Grund.
Neben der Energieversorgung belasteten stark steigende Kosten für Rohstoffe und Vorprodukte sowie Personal und Logistik die Unternehmen. Daher hätten zahlreiche Betriebe bereits Preiserhöhungen angekündigt. Insgesamt zeige sich die Branche nach drei Jahren Krise aber deutlich widerstandsfähiger als früher. Beim Absatz zeichnet sich sogar eine leichte Erholung ab. Mit 81,2 Millionen Hektolitern sei die Menge in den ersten elf Monaten 2022 um 3,2 Prozent gestiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2021). Auf Vor-Corona-Niveau ist der Absatz aber noch nicht zurück. 2019 habe der Vergleichswert noch 85,2 Millionen Hektoliter betragen.
