Im vergangenen Jahr verzeichnete Japan die niedrigsten Geburtenraten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1899. Gleichzeitig steigt die Zahl der Todesfälle auf ein Rekordhoch.
Mit knapp 800 Tausend Geburten und rund 1,6 Millionen Sterbefällen im Jahr 2022 setzt sich der seit sieben Jahren anhaltende Trend fort. Diese demografische Entwicklung führt dazu, dass die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt mit einem Mangel an Arbeitskräften und Steuerzahlern konfrontiert sein wird. Die alternde Bevölkerung sorgt dafür, dass die Kosten für die Pflege älterer Bürger die Staatskasse belasten und Japan das Land mit der höchsten Staatsverschuldung der Welt ist.
Die Regierung hat bereits Maßnahmen ergriffen, um die Zahl der Arbeitskräfte zu erhöhen und die Unterstützung von Kindern und ihren Familien zu priorisieren – bisher erfolglos. Auch Japans Nachbarländer China und Südkorea stehen vor ähnlichen demografischen Herausforderungen.
