Der russische Auslandsgeheimdienst SVR wirft der Ukraine vor, auf dem Gelände ihrer Atomkraftwerke westliche Waffen deponiert zu haben. So seien angeblich in der letzten Dezember-Woche US-Raketenwerfer des Typs Himars sowie Luftabwehrsysteme und Artilleriemunition zum AKW Riwne gebracht worden.
So berichtete es der Geheimdienst, legte aber keine Beweise vor. Die Angaben lassen sich bisher nicht unabhängig überprüfen. Seit Beginn des Ukraine-Krieges stehen die Atomkraftwerke in der Ukraine im Fokus. Schon früh brachten russische Truppen das AKW Saporischschja unter ihre Kontrolle.
Immer wieder wird das Gelände von Geschossen getroffen, Russland und die Ukraine machen sich gegenseitig verantwortlich dafür. Die Ukraine wirft Russland im Gegenzug vor, das Gelände des besetzten AKW Saporischschja als Waffendepot zu nutzen. Die Internationale Atomenergie-Behörde IAEA hat in der Vergangenheit eindrücklich vor dem Risiko einer atomaren Katastrophe gewarnt.
