Der Chef der Wagner-Gruppe, Jewgeni Prigoschin, macht eine Gruppe von Radikalen für den Mordanschlag auf den Militärblogger Wladlen Tatarski verantwortlich. Die ukrainische Regierung vermute er hinter dem Attentat aber nicht. „Ich würde nicht dem Regime in Kiew die Schuld geben an diesen Handlungen“, sagt Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin.
Bei einer Explosion in einem Café des Wagner-Chefs wurde der Militärblogger Wladler Tatarski, der mit bürgerlichem Namen Maxim Fomin hieß, getötet. In dem Café „Street Food Bar No. 1“ im Zentrum von St. Petersburg habe eine Frau dem Militärblogger ein Geschenk überreicht. Wie örtliche Medien berichten, übergab ihm die Frau eine goldene Büste. Durch einen in der Figur versteckten Sprengsatz soll die Explosion ausgelöst und Tatarski sofort getötet worden sein.
Tatarski galt als russischer Propagandist, der den Angriffskrieg in der Ukraine befürwortete. Der Wagner-Chef Prigoschin lobte den Militärblogger und bezeichnete ihn als Patrioten. Auf dem Verwaltungsgebäude der umkämpften ukrainischen Stadt Bachmut ließ der Wagner-Chef eine russische Flagge mit Tatarskis Namen hissen.
