Der russische Oligarch Igor Schkurko ist tot in einer Zelle aufgefunden worden. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Von offizieller Seite hieß es, dass die gerufenen Mediziner nichts mehr für ihn hätten machen können.
Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, saß Schkurko wegen angeblicher Bestechung in Höhe von umgerechnet 5.700 Euro seit dem 30. März in einem sibirischen Gefängnis. „Am 4. April wurde der Angeklagte ohne Lebenszeichen in einer Zelle des Untersuchungsgefängnisses gefunden. (…) Ein Ermittlungsteam wurde zum Tatort gerufen. Nach vorläufigen Angaben wurden keine Anzeichen eines kriminellen Todes gefunden“, so die offizielle Erklärung.
Zuvor war Schkurko für das technische Management von Jakutskenergo verantwortlich. Die Firma versorgt mit Jakutien die kälteste Region der Welt. Wie die britische „Sun“ berichtet, soll Schkurko bereits der 40. Fall von Oligarchen, Wissenschaftlern oder Putin-Kritikern sein, die unter mysteriösen Umständen ums Leben kam.
