Die russische Söldnergruppe Wagner wurde beim Versuch, Waffen in China zu kaufen, offenbar abgewiesen. Das geht aus einem geleakten US-Geheimdienstbericht hervor. Demnach wollten Vertreter der Söldnergruppe Anfang 2023 Munition und Ausrüstung aus China beziehen. Darüber berichtet die „Financial Times“. Jedoch soll die Anfrage von Peking abgelehnt worden sein.
Laut dem Bericht habe China „keine Waffen an Wagner geschickt, nicht einmal zu Testzwecken“. Des Weiteren hatte China „keinen Kontakt mit Wagner bezüglich Waffenlieferungen“. Die USA hatten China öffentlich vorgeworfen, dass sie planen, Russland mit tödlichen Waffen zu beliefern, um wichtige Militärbestände zu ersetzen. Wie aus dem Bericht hervorgeht, gibt es jedoch keine Beweise dafür, dass China etwaige Lieferungen getätigt hat.
