Alleine in der Region um die umkämpfte Stadt Bachmut soll die russische Armee 100.000 Soldaten und Söldner durch Tod oder Verwundung verloren haben. Davon seien ungefähr 20.000 Soldaten gefallen, wie John Kirby, der Sprecher des Weißen Hauses betonte. Die Zahlen beruhen auf Schätzungen der US-Geheimdienste. Der US-amerikanische Generalstabschef Mark Milley hatte im November von mehr als 100.000 getöteten oder verletzten russischen Soldaten gesprochen.
Auch die Verluste der Ukraine seien enorm, betonte Milley. Diese Zahlen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. John Kirby bezeichnete die russische Offensive auf Bachmut als gescheitert. Zudem sei der strategische Wert einer Eroberung durch Russland sowieso nur „gering“. Zumal sie nicht den Verlauf des Krieges ändern werde. Denn: Russlands Vorräte und Truppen seien erschöpft, die ukrainische Verteidigung hingegen sei weiterhin stark.
