Am Montag ist ein Bergsteiger aus den USA am Mount Everest tödlich verunglückt. Damit ist er schon der vierte Todesfall des Jahres am höchsten Berg der Welt. Der Tour-Organisator Eric Simonson teilte mit, dass sich der 69-jährige Jonathan Sugarman bei seinem Tod auf rund 6.400 Metern in Camp 2 befand. „Wir können bestätigen, dass der Vorfall nicht durch einen Kletterunfall oder Bedingungen auf der Strecke ausgelöst wurde, die die Sicherheit anderer Teams auf dem Berg gefährden könnte“, so Eric Simonson auf der Webseite „International Mountain Guides“.
Die Expedition würde versuchen, die Leiche des am Montag gestorbenen Bergsteigers mit einem Helikopter zurückzuschicken, betonte Simonson. Allerdings schneie es, weshalb die Wetterbedingungen für einen Transport ungünstig wären. Bereits im März sind drei nepalesische Kletterer bei einer Versorgungsmission am Khumbu-Eisbruch bei einem Unfall gestorben.
In Nepal befinden sich acht der zehn höchsten Gipfel der Welt, die jährlich Hunderte Menschen erklimmen wollen, wenn die Temperaturen warm und die Winde ruhig sind. Die meisten Kletterer können nur begleitet von einheimischen Bergführern, sogenannten Sherpas, unterwegs sein. Bis Juni werden rund 900 Leute auf dem Mount Everest erwartet.
