An der Küste Mecklenburg-Vorpommerns ist eine dort bislang unbekannte Krabbenart gefunden worden. Das teilte das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund mit. Dabei handele es sich um ein Blaukrabbe, die bisher noch nie dort gefunden wurde. Bei dem „sensationellen“ Fund auf Usedom handele es sich um den ersten Nachweis einer solchen Krabbe in der südlichen Ostsee. Die Krabbenart stammt eigentlich von der amerikanischen Ostküste und ist mit rund 20 Zentimetern Breite viel größer als die heimischen Krabben.
Besonders das Muskelfleisch sei als „Delikatesse“ für die Fischerei sehr interessant. Das tot angespülte Exemplar sei 200 Meter neben der Seebrücke in Ahlbeck von einem Spaziergänger gefunden worden. Der Mann habe anschließend das Meeresmuseum verständigt. Bisher gab es so weit östlich noch keinen Nachweis der Krabbenart. Wie die Krabbe nach Usedom kam, kann nur gemutmaßt werden, womöglich wurde sie durch Strömungen in die Ostsee getrieben.
