Forscher der britischen Universität Southampton haben die bislang stärkste Explosion im Kosmos entdeckt, die rund acht Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt stattgefunden hat.
Die Explosion, die sich vor acht Milliarden Jahren in einer weit entfernten Galaxie ereignete, war zehnmal stärker als jede bekannte Supernova und dauerte über drei Jahre an. Sie wurde bereits 2020 zufällig von der „Zwicky Transient Facility“, einem automatischen Teleskop am Palomar-Observatorium in Kalifornien, USA, entdeckt. Mit bloßem Auge sei die ungewöhnlich lange und energiereiche Explosion nicht zu erkennen gewesen, berichten die Astronomen. Sie vermuten, dass eine große Wolke aus Wasserstoff in ein supermassereiches Schwarzes Loch gestürzt ist, was zu Stoßwellen in der Wolke und der starken Strahlung geführt hat.
Die Forscher hoffen, weitere derartige Ereignisse aufzuspüren, um die Rolle dieser Explosionen bei der Entwicklung von Galaxienzentren besser zu verstehen.
