Mehrere einflussreiche Bürgerrechtsorganisationen wie die National Association for the Advancement of Colored People haben Reisewarnungen für Florida herausgegeben. Die NAACP warnte Afroamerikaner und andere Minderheiten wie People of Color und LGBTQ+-Personen davor, dorthin zu reisen, da der US-Bundesstaat feindselig gegenüber ihnen sei.
Die League of United Latin American Citizens und Equality Florida schlossen sich den Reisewarnungen an, die eine direkte Reaktion auf die Politik von Gouverneur Ron DeSantis seien. Ihm wird vorgeworfen, „die schwarze Geschichte auszulöschen und Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion an Floridas Schulen einzuschränken“, so der NAACP-Verwaltungsrat. Der republikanische DeSantis hat während seiner Amtszeit einen ultrakonservativen Weg eingeschlagen und ist bei Trumps Stammwählerschaft immer beliebter geworden. Unter seiner Führung hat Florida etwa den Unterricht über Sexualität und Diversität an Schulen verboten und mehrere Gesetze zum Nachteil ethnischer Minderheiten erlassen. Der 44-Jährige bezeichnete die Reisewarnungen als „lächerlich“, weshalb er damit keine Zeit verschwenden werde und stattdessen Florida „zu einem großartigen Staat machen“ wolle.
