Atomgetriebene U-Boote der russischen Nordflotte werden dieses Jahr nicht an der großen Flottenschau in St. Petersburg zum Tag der Marine am 30. Juli teilnehmen. Russischen Staatsmedien zufolge ist dies das erste Mal seit der Einführung des aktuellen Formats im Jahr 2017, dass keine nuklear angetriebenen U-Boote beteiligt sein werden.
Der Hauptgrund für diese Entscheidung dürfte vor allem auf Wartungsarbeiten zurückzuführen sein, um die Einsatz- und Trainingsverfügbarkeit der U-Boote zu gewährleisten. Nach Einschätzung des britischen Geheimdienstes könnten auch interne Sicherheitsbedenken nach der versuchten Meuterei der Wagner-Gruppe zu dieser Entscheidung beigetragen haben. Russland wiederum wirft dem britischen Verteidigungsministerium, das regelmäßig über den Verlauf des russischen Krieges gegen die Ukraine berichtet, eine Desinformationskampagne vor.
