Der Münchner Textilhändler Hallhuber ist erneut in eine Krise geraten und soll sich nun in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung neu ausrichten. Grund für die Insolvenz seien „marktbekannte multiple Krisen im Textileinzelhandel und daraus folgende massive Umsatzeinbußen“, wie das Unternehmen mitteilte.
Die Modekette wurde erst 2021 vor der Insolvenz gerettet. Damals haben die Investoren Rouven Angermann und Torsten Eisenkolb Hallhuber übernommen. Im aktuellen Insolvenzverfahren soll die Gläubigerversammlung über den weiteren Weg entscheiden. Ziel sei es, einen neuen Finanzinvestor zu suchen und das Unternehmen retten zu können. Die Bekleidungsmarke für Frauen beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und führt 113 Filialen.
