Nachdem der Schuhhändler Reno vor rund zwei Wochen einen Insolvenzantrag stellte, ist nun auch die ehemalige Muttergesellschaft von Reno, HR Group, zahlungsunfähig. Wie ein Firmensprecher am Mittwoch mitteilte, habe das Unternehmen für neun deutsche Gesellschaften den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Die Gehälter der rund 750 Mitarbeitenden seien aber bis Ende Juni 2023 gesichert.
Die Auslandsgesellschaften der Gruppe in Polen, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn seien von dem Insolvenzverfahren aber nicht betroffen. Die HR Group hatte Reno mit seinem Filialgeschäft im Oktober 2022 verkauft. Für die verbliebenen Sparten Systemgeschäft und Logistik wurde ein Investor gesucht. Neben Reno mussten auch die Schuhhändler Görz und Salamander bereits Insolvenz anmelden.
