Die Bundesanwaltschaft hat im Januar ein verdächtiges Schiff, was im Zusammenhang mit den Explosionen der Nord-Stream-Pipelines steht, durchsuchen lassen. Das teilte die Karlsruher Behörde mit, nachdem Berichte über die Ermittlungsergebnisse erschienen waren.
Demnach soll eine Gruppe von sechs Personen im September mit einer Jacht, die sie in Rostock gemietet hatten, auf die Ostsee, um Sprengsätze an der Pipeline anzubringen. Die Jacht sei von einer Firma mit Sitz in Polen angemietet worden. Die Verdächtigen hatten offenbar gefälschte Pässe verwendet.
Es bestehe der Verdacht, dass das Schiff zum Transport der Sprengsätze verwendet worden sein könnte. Wer genau die Täter waren, welche Motive sie hatten und wer dahinter steckt, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschließend geklärt werden. Laut Berichten von „ARD“, „SWR“ und der „Zeit“ sollen die Spuren bei den Ermittlungen in Richtung Ukraine führen. Eine staatliche Beteiligung der Ukraine konnten die Ermittler jedoch nicht feststellen.
