Nachdem am Mittwochabend mehrere Anwohner aus dem schleswig-holsteinischen Bendfeld laute Hilferufe gehört hatten, stellten sich diese als Fehlalarm eines Computerspielers heraus.
Zunächst sei die Suche an einem Regenrückhaltebecken sowie in der Feldmark erfolglos verlaufen, weshalb Polizei und Feuerwehr den Einsatz einer Drohne abgeklärt hätten. Laut der Polizei Kiel fanden die alarmierten Polizisten heraus, dass ein junger Mann ein Computerspiel emotional spielte und im Eifer des Gefechts die Hilferufe ausgestoßen hatte. Der Gamer hatte nach eigenen Angaben zusammen mit anderen Spielern online gezockt und ohne böse Absicht wegen des Spielgeschehens bei offenem Fenster um Hilfe gerufen. Weil er dabei ein Headset getragen hat, war er sich offenbar seiner eigenen Lautstärke nicht bewusst. Er werde seine Emotionen in Zukunft leiser zum Ausdruck bringen.
