Ein 56-jähriger nordirischer Bergsteiger ist nach dem Besteigen eines Berges im Himalaya gestorben. Das teilte ein Sprecher des nepalesischen Tourismusministeriums mit. Demnach sei der Nordire Noel Hanna im Schlaf in seinem Zelt gestorben. Zuvor habe er den Annapurna, den zehnthöchsten Berg der Welt, ohne künstlichen Sauerstoff bestiegen. Seine Leiche sei in die nepalesische Hauptstadt Kathmandu gebracht worden.
Neben Hanna starben in diesem Jahr bereits drei weitere Menschen im Himalaya. Laut „Statista“ gilt das Annapurna-Massiv als gefährlichster Berg im Himalaya. Seit 1900 kamen bei rund 244 Expeditionen 72 Menschen ums Leben. Das bedeutet, dass in 29,5 Prozent ein Teilnehmer des Aufstiegs nicht zurückkam. Seit Montag hätten Suchteams auf dem gleichen Berg im Himalaya zwei weitere vermisste Bergsteiger aus Indien retten können.
