Wegen brutalen Kämpfen im Sudan könnte es einen weltweiten Engpass an Cola-Getränken geben. Demnach könnte Gummiarabikum knapp werden. Der Stoff ist Verdickungsmittel und Stabilisator und steckt in Schokoriegeln, Rotwein und auch Cola. Das Problem: Rund 80 Prozent des weltweit genutzten Gummiarabikums kommt aus dem Sudan. Viele Marken wie Coca-Cola, Pepsi, aber auch Mars sind auf den Stoff angewiesen.
Dabei handelt es sich um Wundsaft von Akazienbäumen, der durch Abschälen der Rinde gewonnen wird. Sollte sich die Lage im Sudan nicht beruhigen, könnte das im Laufe des Jahres bei großen Konzernen zu ernsten Problemen führen. Zwar müsse kein Hersteller die Produktion akut stoppen, da die meisten einen Vorrat von bis zu zwölf Monaten auf Lager hätten. Doch sollte der Konflikt länger andauern, könnte es massive Folgen auf verschiedene Industriezweige haben.
