Der Rüstungskonzern und Automobilzulieferer Rheinmetall steigt in das Geschäft mit Wärmepumpen ein. Das geht aus einem Bericht des „Handelsblatts“ hervor, der sich auf Konzernkreise bezieht. Demnach wird das Unternehmen künftig mit einem führenden deutschen Heizungshersteller zusammenarbeiten. Dafür soll Rheinmetall Kältemittelverdichter, eine Komponente von Wärmepumpen, liefern.
Der Auftrag für die Herstellung der Verdichter beläuft sich laut dem Bericht auf 770 Millionen Euro. Der Auftrag war offenbar schon seit Ende 2022 bekannt, jedoch war bislang offen, wofür die Verdichter gebaut werden sollen. Laut Branchenexperten sei der Verdichter eine „Kernkompetente für Wärmepumpen“ und aktuell in Europa nicht unter Kontrolle. Vielmehr würden die Teile momentan „größtenteils von außerhalb Europas zugekauft“.
