Nachdem zwei Schüler einer Oberschule im sächsischen Leisnig während einer Bildungsfahrt nach Auschwitz den Hitlergruß gezeigt hatten, wurden sie vom Unterricht suspendiert.
Zudem ermittle der Staatsschutz gegen die beiden 15-Jährigen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, teilte die Polizei Chemnitz mit. Auslöser war ein Foto des Vorfalls in der Jugendbegegnungsstätte Auschwitz, das in den sozialen Medien geteilt wurde. Auf dem Bild zeigten die beiden 15-Jährigen den verbotenen Gruß. Lehrer seien auf das Foto aufmerksam geworden und hätten die Schüler aufgefordert, es zu löschen, berichtet die „Leipziger Volkszeitung“. Sie hätten auch Anzeige bei der Polizei erstattet. Neben den beiden 15-Jährigen wurden vier weitere Schüler, die bei dem Vorfall anwesend gewesen sein sollen, suspendiert. Ob sie eine Straftat begangen haben, werde noch untersucht.
