Russland soll offenbar mehr Truppen zur Verstärkung in die stark umkämpfte Stadt Bachmut schicken. Das berichtet das Institute of the Study of War (ISW). Russlands Militärführung habe entschieden, Streitkräfte aus anderen Frontabschnitten in Bachmut zu stationieren. Die Sicherung und Stabilität der Frontlinien in Bachmut sei besorgniserregend.
Wesentlich ausschlaggebend sei die stetig abschwächende Einnahme der Wagner-Söldner, so das ISW. Jedoch warnt das ISW, dass diese neue Taktik für Russland verheerende Folgen haben könnte. Die neu eingesetzten Streitkräfte in Bachmut fehlen dadurch an anderen Stellen. „Kurzfristige taktische Sorgen könnten den langfristigen Erfolg untergraben.“ Die Ukraine vermeldete immer mehr erfolgreiche Gegenangriffe rund um Bachmut im Gebiet Donezk.
