Der ukrainische Verteidigungsminister hat angekündigt, im eigenen Land entwickelte und hergestellte Kampfpanzer zu bestellen. Das gab Oleksij Resnikow beim Besuch des Malyschew-Werks in der Region Charkiw bekannt, bei dem er den dort hergestellten Kampfpanzer „Oplot“ bestellte. Resnikow zeigte sich überzeugt, „dass es in den ersten Reihen der Panzerkoalition einen ukrainischen Panzer wie den Oplot geben sollte“, schreibt die „Ukrajinska Prawda“.
Wie viele Panzer die Ukraine vom Rüstungsunternehmen Ukroboronprom bestellt und wann sie einsatzfähig sind, verriet Resnikow jedoch nicht. Beim „Oplot“ handelt es sich um keine Neuentwicklung, sondern einen weiterentwickelten T-84, der eine Weiterentwicklung des sowjetischen T-80 ist. Demnach soll der „Oplot“ einen stärkeren Motor, eine bessere Panzerung und ein fortgeschrittenes Feuerleitsystem haben.
Mit den lasergelenkten Raketen namens „Kombat“ kann der Panzer Ziele wie Panzer, Hubschrauber und befestigte Boden- oder tieffliegende Ziele in bis zu fünf Kilometern treffen. Sich selbst schützt der Oplot mit einer Reaktiv-Panzerung, einer Anti-Radar-Abdeckung und einem optoelektronischen Gegenmaßnahmen-Komplex. Die Herstellungskosten pro Panzer betragen etwa 4 Millionen US-Dollar, wie das Militär-Magazin „Army Technology“ berichtet.
