Zwischen der russischen Armee und den Söldnern der Wagner-Gruppe kracht es gewaltig. Demnach befinden sich die beiden Gruppen in regelrechten Fehden. Das berichtet der „FOCUS“ unter Berufung auf die Äußerungen einer russischen Freiwilligen. „Jeder kämpft nur für sich und sieht nicht, was um ihn herum passiert. Jeder hält sich für den Helden und die anderen für Faulenzer“, so Anastasiya Kashewarowa auf Telegram.
So würden beide Seiten keine Einheit bilden, sondern durch mangelnde Kommunikation und gegenseitige Schuldzuweisungen auffallen. Das nutze die Ukraine wohl aus. Offenbar hätte die russische Armee Wagner-Söldner, die in heftige Kämpfe gerieten, nicht unterstützt. Wagner-Chef Prigoschin hatte sich zuletzt öffentlich heftig über die russische Armee beschwert und ihr vorgeworfen, Stellungen in Bachmut verloren zu haben. Kurz darauf vermeldete die Ukraine, russische Einheiten zurückgedrängt und Geländegewinne verzeichnet zu haben.
