Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat betont, dass die Armee mit ihrer lang erwarteten Gegenoffensive noch warten wolle. Vor dem Gegenangriff gegen die russischen Invasoren wolle das ukrainische Militär noch das Eintreffen weiterer gepanzerter Fahrzeuge abwarten. Zwar könne die Ukraine mit dem vorhandenen Gerät schon erfolgreiche Missionen durchführen, dies hätte jedoch einen hohen Preis für seine Armee, so Selenskyj.
„Wir würden eine Menge Menschen verlieren. Ich denke, das ist inakzeptabel“, so Selenskyj. Einige Experten gehen davon aus, dass die ukrainische Gegenoffensive bereits im Gange ist. In letzter Zeit wurden vermehrt Ziele wie Treibstofflager angegriffen. „Mechanisierte Bewegungen, Durchbrüche mit Kampfpanzern und gepanzerten Fahrzeugen sind erst der Abschluss“, sagte der Militärökonom Marcus Keupp zum „Stern“. Dass die Ukraine die Taktik ihrer Offensive vorher öffentlich macht, ist eher unwahrscheinlich.
