Ukrainische Soldaten melden immer häufiger Probleme mit der Zielgenauigkeit des US-amerikanischen Raketensystems Himars. Grund sind nicht die Waffen selbst, sondern vielmehr russische Störsender, die das GPS der Himars-Systeme stören. Laut einem Bericht des US-Senders „CNN“ gibt es zunehmend elektronische Angriffe von russischer Seite.
Lange galt Himars als wichtigste Waffe der Ukraine im Kampf gegen die russischen Besatzer. Insider berichten nun von einem „Katz- und Maus-Spiel“. Zwar versuche man ständig, die Himars-Software weiterzuentwickeln, jedoch würde auch die russische Seite ständig neue Wege finden die Systeme zu beeinflussen. Aus geleakten Geheimdokumenten geht hervor, dass die USA die Ukrainer mit hoher Priorität darin unterstütze, russische Störsender aufzuspüren.
Ob auch andere gelieferte Mehrfachraketenwerfer, wie die deutschen Mars-II-Systeme, von russischen Störsendern beeinflusst werden, ist unklar. Zudem könnte auch andere Munition, die auf Navigationssatelliten beruht, betroffen sein. So zum Beispiel die Excalibur-Munition, die aus Haubitzen abgefeuert wird.
