Einem Bericht der „BILD“ zufolge soll ein durch die Ukraine durchgeführtes Attentat auf den russischen Präsidenten gescheitert sein. Demnach habe die Ukraine versucht, den Kreml-Chef mit einer Kamikaze-Drohne vom Typ UJ-22 zu töten. Diese soll mit 17 Kilogramm Sprengstoff beladen gewesen sein.
Die Drohne soll am Sonntag in Richtung des Industriekomplexes Rudnewo nahe Moskau, weit hinter der ukrainischen Grenze, geflogen sein. Dort vermutete der ukrainische Geheimdienst Putin. Die Drohne stürzte allerdings knapp 20 Kilometer vor dem Ziel ab. Außerdem soll Putin sich zu diesem Zeitpunkt dort nicht aufgehalten haben. Bilder der russischen Zeitung „Mash.ru“ sollen die abgestürzte Drohne zeigen.
„Es ist klar, dass ein Präzisionsschlag gegen Russlands Staatschef mit einer Kamikaze-Drohne eine fast unmögliche Aktion ist. Aber schon die Tatsache, dass eine solche Drohne zu einem Ort vordringt, wo Putin einen Aufenthalt plant, ist eine Ohrfeige für den russischen Diktator“, meint der Osteuropaexperte Sergej Sumlenny gegenüber „BILD“.
