Das britische Mobilfunkunternehmen Vodafone will weltweit 11.000 Stellen kürzen. In Deutschland sind davon 1.300 Mitarbeiter betroffen. Wie Konzernchefin Margherita Della Valle sagte, seien ihre Leistung nicht gut genug gewesen. Um dauerhaft liefern zu können, müsse sich Vodafone ändern. Ihre Priorität seien „Kunden, Vereinfachung und Wachstum“. Während in „kundennahen“ Bereichen Stellen aufgebaut werden sollen, fallen besonders Stellen in der Verwaltung weg.
Bis nächsten März sollen 1.300 von 14.300 Vollzeitstellen in Deutschland wegfallen. Im Service- und Technikbereich sollen hingegen 400 Stellen geschaffen werden. Während die Entwicklung der Konkurrenten Deutsche Telekom und Telefónica (O2) positiv verläuft, sank das operative Ergebnis Vodafones letztes Jahr um knapp eine Milliarde Euro. Gründe hierfür seien vor allem die höheren Energiekosten und eine schlechtere Geschäftsentwicklung in Deutschland.
