Für wen lohnt sich eine Solaranlage mit Speicher? Wer sich zur Ergänzung seiner Photovoltaikanlage einen Energiespeicher anlegen möchte, sollte ein paar Dinge beim Kauf beachten. Möchte man den hauseigen produzierten Solarstrom auch nachts oder bei schlechtem Wetter nutzen, kann sich ein Batteriespeicher lohnen. Dieser lässt sich auch nachrüsten.
Vorteile sind von solch einem Speicher sind stabilere Energiekosten und mehr Unabhängigkeit von Preissteigerungen bei den Stromverträgen. Außerdem wird eigens erzeugter Strom nicht mit Stromsteuer, Umlagen oder Netzentgelten belegt. Überschüssiger Strom lässt sich natürlich auch mit einem Speicher in das öffentliche Stromnetz einspeisen und kann so eine Einspeisevergütung bringen. Allerdings ist die Anschaffung einer Solaranlage mit Speicher mit einem sehr hohen Kostenaufwand verbunden. Je nach Speicherkapazität liegen die Preise zwischen 6.000 und 15.000 Euro.
Bei unsachgemäßem Einbau besteht ein Brandrisiko. Daher müssen Heimspeichersysteme von Fachleuten installiert werden. Hinzu kommt die begrenzte Lebenszeit der Batterien. Nach mindestens 10 bis 15 Jahren muss der Speicher der Solaranlage erneuert werden. Der Alte muss dann kostenpflichtig und fachgerecht beim kommunalen Wertstoffhof entsorgt werden. Autarkie durch Solarstrom ist hierzulande aufgrund der saisonalen Wetterbedingungen leider nicht vollständig möglich. Trotzdem steigt die Autarkie durch die Anschaffung eines Speichers auf bis zu 70 Prozent.
