Ab Mitte Februar sei mit einem arktischen Winterausbruch und extrem kalten Temperaturen zu rechnen, da sich die Großwetterlage ändere.
Genauer gesagt, verdränge das sibirische Hoch den Polarwirbel nach Europa und breite sich über dem Nordpol aus, so der Meteorologe Jan Schenk. Das Wetterereignis La Niña sei auf dem Rückzug und trage auch dazu bei, dass der Polarwirbel schwächer sowie kleiner werde und möglicherweise sogar zerschnitten werde. Die Wettervorhersagen können sich noch immer ändern, aber die Nordhalbkugel werde mit ziemlicher Sicherheit von arktischen Minustemperaturen getroffen werden.
Es bleibe nur noch abzuwarten, ob es auch Deutschland treffen werde, so Schenk. Wenn ja, sei es durchaus möglich, dass es ab Mitte Februar für etwa eins bis zwei Wochen extreme Kälte von bis zu -20 Grad Celsius geben werde.
