Wenn Menschen mit einem Haustier ständig unter Schnupfen und verstopfter Nase leiden, könnte eine Tierhaarallergie dahinter stecken. Diese sollte man unbedingt behandeln lassen, um mögliche Verschlimmerung zum allergischen Asthma zu vermeiden. Wir zeigen, was bei einer Tierhaarallergie hilft. Katzen sind die Hauptverursacher für eine Tierhaarallergie.
Das liegt daran, dass die Allergene in den Speichel-, Talg- und Analdrüsen sowie der Haut und Tränenflüssigkeit vorkommen. Darüber hinaus können die tierischen Eiweißstoffe extrem lange in der Luft schweben, oft sogar noch wochenlang nach Auszug der Katze aus der Wohnung.
Wer ist anfällig für Allergien?
Studien vermuten, dass sowohl eine genetische Veranlagung als auch Umweltfaktoren für die Entstehung einer Allergie verantwortlich sind. Auch ein Nährstoffmangel kann Allergien begünstigen, wie eine aktuelle wissenschaftliche Arbeit andeutet.
Was hilft gegen Tierhaarallergie?
Die konsequenteste Lösung ist eine dauerhafte Trennung vom Haustier. Sie fällt jedoch den meisten Besitzern äußerst schwer. Wenn sich Haustier-Halter nicht von ihrem Liebling trennen wollen, können folgende Maßnahmen die Beschwerden lindern. Man sollte einige Räume, vor allem das Schlafzimmer, konsequent tierfrei halten und Kleidung, die mit Tierhaaren behaftet ist, außerhalb des Raumes ausziehen. Um die Allergenbelastung in der Luft zu senken, können Luftreinigungsgeräte helfen. Zudem sollte die gesamte Wohnung regelmäßig gründlich gereinigt werden. Es kann auch helfen, das Tier täglich mit einem feuchten Tuch abzuwischen. So kann man die Allergenabgabe in die Luft zumindest etwas senken.
