Für viele ist der Geschirrspüler zu einem wichtigen Küchenhelfer geworden. Dennoch stellt sich die Frage: Ist es günstiger, eine Spülmaschine zu nutzen oder von Hand zu spülen?
Der finanzielle Aspekt: Das Spülen von Hand mag auf den ersten Blick günstiger erscheinen, da es keine teure Maschine erfordert und Stromkosten spart. Aber auf lange Sicht könnte es billiger sein, einen Geschirrspüler zu benutzen, da er im Durchschnitt nur etwa 10 bis 15 Liter Wasser und maximal 2 kWh Strom pro Spülgang verbraucht. Laut der Wiener Institution „Die Umweltberatung“ verbrauchen Sie jedoch, wenn Sie von Hand spülen, bei fließendem Wasser circa 100 Liter und 3 kWh Strom pro Spülgang. Im zugestöpselten Spülbecken sind es circa 30 Liter Wasser und 1 kWh Strom. Dies kann langfristig zu höheren Wasserkosten führen.
Der Zeit- und Energieaufwand: Das Waschen von Hand kostet im Normalfall viel Zeit und Energie. Eine Spülmaschine spart Ihnen Zeit und Mühe, da Sie lediglich das Geschirr einräumen, die Spülmaschinentabs einlegen und die Maschine einschalten müssen. Gerade bei regelmäßig viel Geschirr oder häufigen Gästen kann sich eine Spülmaschine lohnen. Wie bei anderen Geräten auch erfordert die Maschine allerdings eine regelmäßige Wartung und Reinigung, um effektiv und hygienisch zu bleiben. Damit sich das Spülen in der Spülmaschine wirklich lohnt, sollten Sie die Maschine immer voll beladen, auf das Vorspülen von Hand verzichten und Eco-Spülprogramme verwenden.
