Mit steigender Anzahl an Elektroautos wird auch die Diskussion um deren Sicherheit angefacht. Wir zeigen Ihnen, wie sicher Elektroautos bei Unfällen sind. Grundsätzlich gilt: Jedes Auto, was eine Zulassung bekommen will, muss vorher gesetzliche Anforderungen erfüllen, die die Sicherheit der Insassen garantieren. Dennoch haben viele Angst vor einem Elektrobrand, falls die Batterie beschädigt wird. Laut ADAC gibt es jedoch keinen Grund für übermäßige Sorge.
Denn im Crashtest-Vergleich zeigt sich, dass die relevanten Strukturen baugleicher Fahrzeuge mit unterschiedlichen Motoren den Insassen gleichen Schutz bieten. Trotz höherem Gewicht durch die Batterie kommt es selbst beim Frontalzusammenstoß in Tests nicht zu höheren Verformungswerten oder Belastungswerten für die Fahrer. Gerade bei aktuellen Modellen wie dem VW ID.3 oder dem Jaguar i-Pace ist die Sorge vor einem Brand durch eine beschädigte Batterie unbegründet. Beide Fahrzeuge bekamen, wie auch der Tesla Model 3, die Maximalwertung im Crashtest von Euro NCAP.
Des Weiteren versuchen die Hersteller der Elektroautos die Batteriepacks im Unterboden immer besser zu schützen. Oftmals sind die Fahrzeugstrukturen beim Elektro-Modell sogar stabiler als beim ansonsten baugleichen Verbrenner. Jedoch muss man anmerken, dass die Crashtests hauptsächlich mit geringen bis mittleren Geschwindigkeiten durchgeführt werden. Über extrem hohe Aufprallgeschwindigkeiten liefern sie keine Ergebnisse.
