Ist der Sommerurlaub durch die Dürre in Europa gefährdet? Die Auswirkungen des Klimawandels sind vielerorts deutlich spürbar. Welche beliebten Urlaubs-Ziele in Europa auch dieses Jahr davon betroffen sind, haben wir zusammengefasst. Deutschland: Der überdurchschnittlich warme Winter sorgt für niedrige Pegelstände. Durch den erwarteten Hitzesommer könnte der Rhein größtenteils Niedrigwasser haben. Frankreich: Auch hier führt der geringe Niederschlag zu Problemen. Der niedrige Grundwasserspiegel führte bereits letztes Jahr zu Wassermangel. Ein weiteres Problem ist die Verschlechterung der Luftqualität, die sich etwa in Paris zeigt. Seit Beginn des Jahres gab es mehrfach Feinstaubalarm in der französischen Hauptstadt.
Italien: Der beliebte Gardasee wurde durch seinen niedrigen Pegelstand zu einem Symbolbild der Dürre in Europa. Trotzdem soll Urlaub in Italien weiterhin möglich sein. Touristen müssen sich jedoch auf Einschränkungen einstellen, wie beispielsweise die stillgelegten öffentlichen Brunnen oder das Verbot zum Befüllen privater Pools. Spanien: Besonders in Barcelona können sich die dramatischen Tiefstände der Stauseen auf die Trinkwasserversorgung auswirken. Daher bleibt die Springbrunnen-Show des Font Màgica de Montjuïc vorerst eingestellt, öffentliche Parks werden nicht mehr bewässert.
Mallorca: Die kürzlich herrschenden Dürre-Sorgen hinsichtlich der anstehenden Urlaubssaison konnten dank des Unwetters „Juliette“ beruhigt werden. Dennoch könnten ähnlich wie im letzten Jahr Maßnahmen folgen, die das Befüllen von privaten Pools oder das Bewässern von Gärten verbieten würden.
