Dienstagnacht musste die Feuerwehr in Berlin einige Patienten der Charité aufgrund eines Stromausfalls verlegen. Die Rettungsstelle und das 82 Meter hohe Bettenhaus waren komplett dunkel. Rettungswagen mussten ihre Patienten zeitweise in andere Krankenhäuser fahren.
Die Feuerwehr wurde informiert, die Einsatzkräfte trafen mit zahlreichen Rettungswagen, Notärzten und diversen Spezialfahrzeugen sowie einem mobilen Notstromaggregat ein. Mehrere Patienten wurden notverlegt. Patienten, die vom Stromausfall nicht betroffen waren, wurden in andere Klinikteile verlegt. Fünf Patienten wurden in andere Kliniken transportiert.
Es dauerte länger als eine Stunde bis beide Gebäude wieder mit Strom versorgt werden konnten. Der Strom fiel jedoch auch danach immer wieder aus. Nachdem das Bettenhaus teilweise wieder Strom hatte, war die Rettungsstelle weiterhin ohne Elektrizität. Der Grund für den Stromausfall ist derzeit noch unklar. Die Feuerwehr war mit 46 Einsatzkräften für etwa 3 Stunden vor Ort.
