Das kann man nicht pauschal beantworten, da es auf die Herstellung und die einzelnen Zutaten ankommt, ob ein Döner gesund ist oder nicht. Viele Imbisse und Schnellrestaurants haben ihr eigenes Rezept und individuelle Zulieferer für Fleisch und Gemüse.
Rotkraut, Tomaten und Gurken haben viel Vitamin C, Calcium, Eisen und Antioxidantien und können wegen ihrer vielen Ballaststoffe die Verdauung anregen. Peperoni und Knoblauch wirken antibakteriell und entzündungshemmend. Auch sie kurbeln den Stoffwechsel an. Beim Fleisch, was meist von einem Großproduzenten stammt, handelt es sich überwiegend um Fleisch aus Massentierhaltung. Zudem haben die gepressten Spieße einen hohen Fettgehalt.
Der Fettgehalt ist jedoch je nach Fleischsorte unterschiedlich: Hähnchenfleisch ist fettarmer als Rind- oder Lammfleisch. Das Fleisch sollte nicht schwarz und angebrannt sein, denn sonst hat sich der krebserregende Stoff Acrylamid bereits gebildet. Meist handelt es sich bei den Soßen um Fertigprodukte. Sie enthalten Geschmacksverstärker und künstliche Aromen und oftmals viel Zucker und Salz. Wenn der Imbiss seine Döner-Soßen selbst zubereitet, sind sie tendenziell gesünder. Das Fladenbrot besteht meist nur aus Mehl, Wasser und Salz. Es enthält viele Kohlenhydrate und ist nicht unbedingt gesund.
Je nach Zutaten, Fleischart und Zubereitung hat ein Döner zwischen 600 und 1.000 Kilokalorien. Zwar sorgt der Gemüseanteil für ein gutes Image, ob Döner aber wirklich gesund ist, bleibt fraglich und hängt von vielen Faktoren ab.
