Der Rüstungskonzern Rheinmetall erhält von der Bundeswehr einen beachtlichen Munitions-Auftrag. Es handelt sich um die Lieferung von Munition für den Schützenpanzer Puma. Das Bestellung für die 600.000 Schuss liege bei 576 Millionen Euro, so Rheinmetall. 25.000 Patronen sollen noch in diesem Jahr geliefert werden. Der Großauftrag sei ein Vorrat für den Einsatz der NATO-Eingreiftruppe. Es gäbe schon länger Beschwerden über den Mangel an Munition innerhalb der deutschen Bundeswehr. Die Lieferung von Waffen an die Ukraine entfachte die Diskussion über den Munitionsmangel erneut. Der deutsche Staat habe für 2023 Ausgaben von knapp 1.125 Milliarden Euro für Munitionsbeschaffung geplant.
Autor: Anni Haselbach
Trotz der westlichen verhängten Sanktionen gegen Russland kann das Land wohl doch Marschflugkörper produzieren. Die Bestandteile von Marschflugkörpern sollten durch die vom Westen auferlegten Sanktionen eigentlich nicht mehr lieferbar sein, so die „New York Times“. Experten untersuchten wohl Restteile eines in der Ukraine am 23. November gefallenen Marschflugkörper des Typs Kh-101. Man fand heraus, dass eine der Raketen im Sommer und eine andere nach September produziert wurde. Demnach hat es Moskau wohl geschafft, Halbleiter und Material für die Herstellung von Marschflugkörpern zu beschaffen, so Experten. Eine andere Erklärung könnte sein, dass Moskau bereits vor Beginn des Krieges über eine Vielzahl…
Offenbar haben sich Klimaaktivisten auf der Nordbahn des Münchner Flughafens festgeklebt. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Es handle sich offenbar um mehrere Personen. Die Klimaaktivisten sollen einen Zaun durchtrennt haben, um auf die Nordbahn zu gelangen. Auch auf dem Berliner Flughafen (BER) kam es zu Zwischenfällen mit Klimaaktivisten. Medien berichten, dass mehrere Aktivisten festgenommen wurden. Bereits Ende November kam es am Berliner Flughafen zu ähnlichen Vorkommnissen.
Bei einer Attacke auf zwei russische Stützpunkte soll die ukrainische Armee Drohnen aus der Sowjetunion eingesetzt haben. Das berichtet „Politico“ unter Berufung auf zwei mit der Offensive vertraute Personen. Die verwendeten Drohnen seien umgebaute Überwachungsflugzeuge des Typs Tu-141 aus der Zeit der Sowjetunion. „Die Umbauten zeigen die Innovationsfähigkeit der ukrainischen Rüstungsindustrie, während Russland gezwungen ist, billige iranische Drohnen zu kaufen, um seinen Luftkrieg zu führen. „Bisher hat sich die Ukraine noch nicht zu den Angriffen bekannt. Jedoch schrieb der ukrainische Präsidentenberater Mychailo Podoljak nach der Attacke eine vielsagende Nachricht auf Twitter. „Wenn etwas in den Luftraum anderer Länder abgeschossen wird,…
Die Taliban sollen Schülerinnen erlaubt haben, kurzfristig ihre Abschlussprüfungen schreiben zu dürfen. Zuvor wurde Mädchen aus Afghanistan der Besuch von weiterführenden Schulen verboten. Medien berichten, dass die Prüfung für Schülerinnen der zwölften Klasse am Mittwoch stattfand. Nur wenige Tage zuvor sei man über die Prüfung informiert worden, so eine Schülerin aus Kabul. Erst konnten wir nicht am Unterricht teilnehmen und jetzt sollen wir ein Examen ablegen. Eine andere Schülerin sei empört gewesen, dass sie aufgrund der Schließung keine Unterrichtsmaterialien mehr habe. Dennoch freuten sich viele Schülerinnen über die „kleine Chance“. Es könnte ein Anfang sein, eine Universität besuchen zu können.
Bis zu 50.000 Tausend Delphine sollen wegen russischen Kriegsschiffen im Schwarzen Meer gestorben sein. Das behauptet der ukrainische Biologe Ivan Rusev aus dem Nationalpark „Tuzly“. Das macht etwa 20 Prozent der vorherigen Gesamtpopulation aus. Schiffe der Marine oder U-Boote nutzen Schallsysteme zur Ortung. Dieses Verfahren wird „Sonar“ genannt. Durch das Sonar verlieren Delphine ihre Orientierung, was zur Verschlechterung ihrer Gesundheit führt und letztendlichen zum Tod. „Dadurch wird ihr Innenohr zerstört, sie werden blind und können weder navigieren noch jagen.“ Zudem können die Tiere auch von Unterwasserminen getroffen werden.
In den nächsten zwei Wochen soll es in Deutschland einen der stärksten Schneefälle im Monat Dezember geben. Im Norden soll schon am Donnerstag mit Schneefall zu rechnen sein, möglicherweise bleibt der Schnee auch liegen. Am Freitag erreicht die Schneefront dann den Süden Deutschlands. Zum dritten Advent soll der Osten und Südosten mit Schnee bedeckt sein. Auch in München wird der Schnee dann bereits angekommen sein. In der nächsten Woche kann mit erheblichen Schneefall gerechnet werden. Ganz Deutschland soll dann komplett eingeschneit sein. Die Schwerpunkte bilden der Süden und Osten Deutschlands. Am kommenden Mittwoch kann mit Schneehöhen von bis zu 10…
Gemeinsam mit China baut Russland offenbar ein neues ziviles Überschallflugzeug. Bereits seit 2018 protegierte Putin den Erbau eines zivilen Überschalljets. Er lobte die Zeitersparnis und behauptete, dass es große Firmen gäbe, die einen solchen Jet betreiben könnten. Das russische Luftfahrtkonsortium UAC habe wohl bereits mit den Arbeiten an einem Überschallprojekt begonnen. Aufgrund der westlichen Sanktionen gegen Russland, soll sich Putin Hilfe von China geholt haben. China unterstütze Russland bei dem Bau der Flügel des Überschalljets. Dabei wird besonders auf die Akustik geachtet. Der zu UAC gehörende Flugzeugbauer Tupolev und das Zentrale Aerohydrodynamische Institut Tsagi veröffentlichten erste Details über den Jet.…
Russland erbaut offenbar immer mehr Verteidigungsstellen an der Grenze zur Ukraine. In der Region Belgorod soll Russland Abwehrsysteme aufgestellt haben. Das berichtet das britische Verteidigungsministerium. Zudem soll das russische Militär in Belgorod Gräben ausgehoben haben. Bereits seit April 2022 gab es immer wieder Berichte über die Errichtung von Gräben in der Region. Der Gouverneur von Belgorod ließ nach Bekanntgabe dieser Ereignisse verlauten, dass er lokale „Selbstverteidigungseinheiten“ gruppieren werde. Für das britische Verteidigungsministerium sei Russlands Verhalten ein klares Anzeichen, dass es Angst vor einem ukrainischen Einmarsch habe.
Wladimir Putin ist offenbar gezwungen einen Strategiewechsel in der Kommunikation zwischen dem Kreml und dem russischen Volk einzuleiten. Für das „Institute for the Study of War“ (ISW) ist das ein klares Zeichen, dass Putin die Kontrolle verliert. Zuvor appellierte der Putin-Sprecher Dmitry Peskow, dass das russische Volk nur noch auf die offizielle Kommunikation des Kremls und des Präsidenten hören sollen. Soziale Medien wie „Telegram“ sollen die russischen Bürger keine Beachtung mehr schenken. Moskau will damit wohl die Gerüchte über eine mögliche zweite Mobilisierung eindämmen. Auf „Telegram“ berichten neue Rekruten vermehrt über die katastrophalen Zustände und die miserable Versorgung der Soldaten…
